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Mirjam Faust

Hier kommt die Nachlese des wunderbaren Abends mit Mirjam Faust. Mit ihrer schönen warmen und nahen Art hat Mirjam uns von ihrer Reise in die Selbstständigkeit als Paar- und Sexualtherapeutin in Münster berichtet. Dabei spielten sowohl Fragen zu ihrem spannenden Themengebiet eine Rolle als auch ganz praktische, allgemeine Hinweise z.B. zum Buchen von Räumen, der Wichtigkeit/Möglichkeit von Kooperationen oder die vermeintlich simple Frage, ob eine Selbstständigkeit Sinn macht. Wir haben über finanzielle Ängste gesprochen, welche Rolle Anspruch oder Eigen-/Fremdwahrnehmung im eigenen Business spielen und wie Gründer:innen ihren ganz eigenen Fokus finden. 
Im Anschluss an das Gespräch haben wir uns wie immer im Stammtischcharakter ausgetauscht. 
Besonders gut hat mir am Montag die Mischung der unterschiedlichen Gründungsthemen gefallen und ich danke allen, die da waren, vor allem aber natürlich Mirjam, die durch ihre ehrlichen und persönlichen Antworten eine besondere Atmosphäre geschaffen hat.
Wie immer findet Ihr unten den Ausblick und ein paar Äußerungen von Mirjam und wie immer freue ich mich über Feedback und Anregungen. 

Was ich mitgenommen habe

  • Es ist sinnvoll offen zu sein und unterschiedliche Sachen auszuprobieren, die z.B. durch Kooperationen entstehen
  • Nach links und rechts zu schauen kann
    Anregungen bringen. Oder Verunsicherung. Jedes Angebot ist einzigartig und findet Abnehmer:innen und Erfolg ist Definitionssache.
  • Auch im vornehmen Teil von Münster finden sich bunte Kunden ein. Der Standort muss mich nicht daran hindern meine Herzenskundschaft zu erreichen.
  • Covid verändert die Businesswelt und wenn ich flexibel bin, kann ich diese Veränderung für mich nutzen
  • Ich könnte für die Kaminabende Breakout-Rooms oder Fragebögen mitnehmen, um den Abend interaktiver zu gestalten
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Katrin Röntgen

Hach, war das schön, vorgestern mit Katrin über ihren Weg zu sprechen.

Nach einigem Überziehen habe ich den Abend beendet, aber ich hatte das Gefühl, wir hätten noch ewig weitersprechen können. Katrin war ein wahrer Quell an positiver Energie und sehr persönlichen Hilfestellungen. Obwohl sie ja nicht als Beraterin, sondern als Mensch dort saß, hat sie sich ganz wunderbar auf jeden einzelnen Teilnehmenden eingelassen und so ihre Antworten sehr gut an das Publikum angepasst. Gleichzeitig hat sie viel Persönliches preisgegeben, so dass wir jeden besprochenen Aspekt gut für uns bewerten konnten. Unten findet Ihr ein paar Einblicke, die ich von diesem inspirierenden Abend mitgenommen habe. Ganz herzlichen Dank an Katrin und alle Teilnehmenden.

Erarbeitete Tipps:

  • Machen! Nicht zu lange drüber nachdenken, sich Termine setzen, sonst besteht die Gefahr, dass mensch sich verzettelt und gar nicht erst los geht.
  • Das eigene Konzept und auch die eigenen Angebote müssen nicht komplett fertig sein. So ist mensch flexibler und kann sich auf die Klient:innen/Nachfrage besser einstellen. Gleichzeitig ist es günstig sich und die eigene/n Vision/Ziele gut zu kennen, um im Anpassungsprozess auf der Spur zu bleiben.
  • Kooperationen sind immer hilfreich, weil etwas Neues und vielleicht Produktiveres/Größeres entsteht. Sie dienen auch zum Austausch, Wachsen und für die Akquise. Allerdings sollten sie nicht eingegangen werden, weil mensch sich allein nicht traut oder verstecken will.
  • Keine Angst vor dem Zuschießen von Rücklagen. In sich/die eigenen Ideale und Wünsche zu investieren ist gut angelegtes Geld und gibt inneren Freiraum, alle Ideen vollständig und ohne Druck zu denken/entwickeln
  • Das Gesamtkonzept muss betrachtet und die Erwartungen/Prioritäten entsprechend angepasst werden. Eine verheiratet Mutter mit Grundschulkindern und finanzieller Sicherheit kann/sollte ganz anders und in anderem Tempo agieren als ein Single ohne Kinder.
  • Thema Marketing: Katrin hat sehr gute Erfahrungen mit dem Verteilen von Flyern gemacht
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Dr. Max Möllers

Viel habe ich wieder gelernt gestern beim ersten Zusatztermin mit Gast.
Der Abend war total schön, gemütlich, informativ und spannend. Max hat viele hilfreiche Insides gegeben, die vor allem für Unternehmer:innen und Menschen, die im Team gründen spannend waren. Aber auch für mich als angehende Freiberuflerin war es hilfreich zu sehen, welche Vor- und Nachteile Gründen als Team hat und vorauf man dabei und diesbezüglich auch als Sologründer:in achten sollte. Erst seit gestern ist mir nämlich klar, wie sehr mir ein Gründungsbuddy fehlt, ein Mensch, der genauso viel Interesse am Thema Gründen hat wie ich, mit dem ich regelmäßig Ideen und Eindrücke besprechen kann und der meine emotionalen Hochs und Tiefs mitlebt.

Hier noch die Learnings von Max:

  • Einfach mal machen!
  • Es ist oft weniger kompliziert und schwierig als man meint
  • Probiert Euch aus, auch ohne fertiges Produkt
  • Verliert das Geld vor lauter Freude nicht aus den Augen, correct prioritizing is key!
  • Habt Eure Zielgruppe/Angestellte im Blick
  • Falls Ihr in einer für neuen Branche gründet, lernt schnell so viel über sie wie möglich